Informationen für Urologen
Die Biopsie mit anschließender histopathologischer Untersuchung nimmt in der medizinischen Diagnostik eine zentrale Stellung ein. Trotz Einführung neuer Untersuchungstechniken - von den bildgebenden bis hin zu den modernen serologischen Diagnoseverfahren - gibt die Biopsie weiterhin den "Goldstandard" vor, an dem sich alle anderen Verfahren messen lassen müssen.
Für kein Organ hat die Biopsie grössere Bedeutung als für die Haut. Dies hat mehrere Gründe:
- Biopsien der Haut lassen sich leicht und nebenwirkungsarm durchführen;
- Die Hautbiopsie wird unter direkter optischer Kontrolle vorgenommen, so dass in der Regel die Stellen erfasst werden, an denen die histopathologischen Charakteristika einer Erkrankung am deutlichsten zu Tage treten;
- Dieses Vorgehen ermöglichst eine genaue klinisch-histopathologische Korrelation, so das Krankheiten nicht nur in ihrer klassischen Form, sondern in allen ihren Varianten und Entwicklungsstadien erkannt werden können;
- Aufgrund dieser besonderen Konstellation ist die Dermatopathologie viel weiter entwickelt als jedes andere Gebiet der Humanpathologie, so dass die Aussagekraft der dermatohistopathologischen Untersuchung besonder hoch ist.
Die Penis-Biopsie
Hautveränderungen am Penis werden von vielen Patienten lange verschwiegen und verschleppt, bevor sie sich Ihrem Arzt anvertrauen.Wichtig ist dann eine rasche Abklärung, auch um ein mögliches Karzinom nicht zu übersehen.
Die beigefügte Arbeit von PD Dr. med. D. Schneede, Urologische Klinik und
Poliklinik-Großhadern, Klinikum der LMU München gibt einen Überblick über die Möglichkeiten der bioptischen Abklärung von Hautveränderungen am Penis.
Die Arbeit von PD Dr. med. D. Schneede können Sie auch herunterladen und offline-lesen!.
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